Gute Umsätze statt Vorsätze
Verehrte Leserin,
verehrter Leser,
die Fitness-App verstaubt, die Zigaretten sind zurück, und der Salat weicht wieder der Currywurst. Kommt Ihnen bekannt vor? Eben. Während unsere privaten Vorsätze traditionell spätestens im Februar kapitulieren, sollten wir unsere beruflichen gerade erst richtig ernst nehmen. Denn anders als der ungenutzte Gym-Vertrag kosten gescheiterte Transformationspläne deutlich mehr Geld.
„Mag auch der Gang ins Fitnessstudio scheitern. Das Portfolio sollte es nicht!“
Gescheiterter Vorsatz 1: Mehr Sport treiben!
Los geht’s mit der Portfolio-Fitness. Es wird Zeit, mal wieder so richtig ins Schwitzen zu kommen. Sanierungsquoten nach oben, Energieverbrauch nach unten, und zwar nicht in Excel, sondern auf der Baustelle. Die Transformation ist kein Spaziergang – sie ist (und bleibt) ein Marathon. Wer jetzt nicht trainiert, kommt zwangsläufig demnächst ins Straucheln.
Mit dem Rauchen aufhören. Übertragen heißt das: Noch mehr Dekarbonisierung. Wir alle wissen, dass Öl und Gas die Zigaretten der Immobilienwirtschaft sind. Die ersten Nikotinpflaster in Form von Wärmepumpen und Solaranlagen sind teuer und unbequem. Aber wer heute weiterraucht, zahlt morgen den doppelten Preis (Stichwort CO2-Bepreisung).
Ernährung umstellen. Wir machen eine Portfolio-Diät. Wir haben vielleicht zu viele Office-Quadratmeter angesetzt, die nicht mehr State of the Art sind? Weg damit! Non-Core-Assets verkaufen oder umnutzen und damit Übergewicht abbauen. Das ist der gesunde Dreiklang fürs Portfolio.
Bis zur nächsten Ausgabe und bleiben Sie gesund!
Ihr Stefan Stüdemann
Die IMHO! | Eine Kolumne von Stefan Stüdemann
Die IMHO! Eine Kolumne von Stefan Stüdemann erscheint regelmäßig im FondsForumMagazin. Das monatliche Fachmagazin für die institutionelle Immobilienwirtschaft erhalten Sie kostenfrei über die Website des FondsForum.
